Bestandteile Parfüm
Parfüm besteht aus verschiedenen Riechstoffen und Alkohol und wird hauptsächlich benutzt, um angenehme Gerüche zu produzieren. Der Grundbestandteil besteht aus 80 % Alkohol, natürlichen Essenzen, destilliertem Wasser und in der heutigen Zeit auch immer mehr aus synthetischen Duftstoffen. Früher wurden mehr ätherische Öle verwendet, die aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen stammten.
Anwendung von Parfum
Heute werden sowohl synthetische wie auch ätherische Duftstoffe als Riechstoffe bezeichnet. Es gibt unterschiedliche Arten der Anwendung von Parfüm. In der heutigen Zeit wird Parfüm meist als Duftkomposition für das eigene Wohlbefinden benutzt und um sich individuell hervorheben zu können. Vor ein paar Jahrzehnten wurde die Parfüm-Essenz hauptsächlich für Riechfläschchen benutzt, um jemanden, der bewusstlos geworden war, wieder zurück in die Gegenwart zu holen.
Die Geschichte des Parfüms reicht sehr weit zurück und wurde bereits bei den Ägyptern und Indern verwendet. Diese Kulturen verfügten damals schon über die nötige Handwerkstradition, um in der Medizin und im Spirituellen mit diesen kostbaren Essenzen umzugehen. Die Einsatzmöglichkeiten waren vielfältig und die ätherischen Öle und Essenzen galten als Quelle der Inspiration.
Parfüm gibt es heute in den verschiedensten Varianten und alle diese verschiedenen Arten werden anders benannt und unterschieden. Dabei wird vor allem die Konzentration an Duftstoffen innerhalb einer Mischung unterschieden. Als Eau de Toilette bezeichnet man das Mischungsverhältnis, wenn es bei 6-9 % liegt. Beim Eau de Cologne spricht man von einer Parfum-Mischung, wenn es bei einer Konzentration von 3-5% liegt. Das Eau de Parfum liegt bei einem Anteil von 10-14 %, und bei Extrait Parfüm muss der Anteil bei mind. 15-30 % liegen. Man kann also sagen, je höher der Anteil der Konzentration, umso höher ist auch die Intensität, die letztendlich den Geruch ausmacht.
Düfte und ihre Wirkung
Die Duftwirkung und Duftintensität eines Parfüms ist abhängig von der Zusammensetzung eines Parfüms. Dabei spielt die Riechstoffkonzentration und Riechstoffauswahl eine große Rolle, denn diese beeinflussen sowohl die Duftwirkung wie auch die Duftintensität. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedene Schwellenwerten. Es gibt die Duftwirkungs-Schwelle, bei der in erster Linie der Körper reagiert, die Wahrnehmungs-Schwelle die sogenannte Aura, bei der man zwar etwas riecht, aber nicht genau weiß, woher es kommt, die Erkennbarkeits-Schwelle, wobei der Duft benennbar und erkennbar ist und man zwischen angenehmem und aufdringlichem Duft unterscheidet und dann gibt es noch die Flucht-Schwelle, wobei man unbewusst einer Fluchtreaktion nachgibt.
Viele Düfte bestehen aus verschiedenen Duftnoten. Es gibt die Herznote, die Kopfnote und die Basisnote. Parfüm kann relativ lange gelagert werden, ohne seine Intensität zu verlieren. Allerdings sollte man es dann in einem dunklen, kühlen Raum aufbewahren, da Feuchtigkeit und Licht dazu führen können, den Duft zu beeinträchtigen und dann kann es dazu führen, dass das Parfüm nicht mehr sehr angenehm riecht.