Duftnoten

Gerade im Bereich von Parfums und Düften gibt es viele verschiedene Duftnoten. Diese weisen typische Merkmale auf. Es gibt bei Parfums zwei verschiedene Gruppen der Duftnoten, zum einen die der Herren und zum anderen die der Frauen. Diese Grenzen waren vor ein paar Jahren noch klar erkennbar, dies ist heute nicht mehr der Fall. Früher hießen die Duftrichtungen „Chypre" und „Fougère“. Heute kommen aber immer mehr Duftrichtungen hinzu.

Blumige Duftnoten

Für Damen gibt es viele Duftnoten, da wäre die blumige Note. Um diesen Duft zu erreichen verwenden die Hersteller oft Jasmin, oder Rosenzusätze. Wenn ein Parfum ausschließlich nach Blüten riecht, wird dies auch als „Soliflore" benannt. Dior hat zum Beispiel das Parfum mit dem Namen Diorissimo herausgebracht, was übersetzt nicht mehr als Maiglöckchen bedeutet. Vermischt man verschiedene blumige Düfte zu einem Duft, nennt man dieses Bouquet.

Fruchtige Duftnoten

Es gibt auch noch die blumige, fruchtige Note, wobei der Hersteller darauf achten muss, dass keines von beiden das jeweils andere übertönt. Die beliebtesten fruchtigen Noten sind Himbeere, Pflaume oder Kirsche, diese werden jedoch im Parfum lediglich als Nuancen verwendet. Im Sommer sind es dann eher Zitrusfrüchte, diese nennt man im Fachjargon dann Hesperide. Früher waren fruchtige Duftnoten verpönt, dies gilt für die heutige Zeit keineswegs mehr.

Erogene Duftnoten und orientalische Düfte

Duftnoten, die mit Ambra, Zibet, oder Moschus versehen sind, nennt man Erogene Duftnoten. Balsamische Düfte, auch orientalische Düfte genannt, werden an ihren Gewürzen aus dem Orient erkannt. Diese werden oft in den kalten Jahreszeiten genutzt. Die Hersteller nutzen für solche Parfums Vanille sehr gern.

Pudrige Duftnoten hingegen stechen durch ihren holzigen, moosigen und doch süßen Duft hervor. Oft entsteht dieser Effekt, bei blumigen und recht frischen Düften, da dies als erstes verfliegt, zurück bleibt eine pudrige Duftnote. Viele Frauen mögen eine süße Duftnote, diese lässt sich bei verschieden gestalteten Düften finden. Auch hier wird, wie bei den orientalischen Düften, sehr gerne mit der Vanilleschote gearbeitet. Viele blumige und auch fruchtige Düfte beinhalten diese Süße.

Animalische Duftnoten

Als warme Düfte bezeichnet man häufig die animalischen Düfte, in denen dann zum Beispiel Moschus verarbeitet wurde. Die orientalischen Duftnoten werden aber auch oft in diese Kategorie gesteckt. Um eine Duftnote würziger erscheinen zu lassen, gibt man zum eigentlichen Duft oftmals noch Zimt, oder Nelke hinzu.