Duftbaustein: Rosenholz
Rosenholz wird als Duftbaustein in diversen Parfums verwendet und ist auf Grund seiner herben (leicht herbwürzig), holzigen Art ein beliebter Grundstoff. Das Rosenholz (Botanischer Name: Aniba rosae odora) kommt, wie der Name bereits vermuten lässt, aus der Familie der Rosengewächse.
Ursprünglich kommt dieses Gewächs aus Südamerika, genauer gesagt aus dem Amazonasbecken (Brasilien). Das ätherische Öl wird aus Pflanzensäften und Extrakten dieses Baumes gewonnen.
Als Bestandteil von Düften ist Rosenholz leider selten und daher auch teuer. Es zählt sogar zu den teuersten Duftbestandteilen überhaupt.
Irrtümer über den Begriff Rosenholz
Nach der Entdeckung des Baumes Aniba rosae odora kam das Holz auf Umwegen im 16. Jahrhundert über die Briten nach Europa. Der deutsche Begriff Rosenholz ist hierbei aus dem englischen Rosewood abgeleitet. Allerdings hat sich hier ein Übersetzungsfehler eingeschlichen, welcher seither nicht zu korrigieren ist. Der ursprüngliche englische Begriff wird allerdings für andere Holzgewächse, bspw. Pflanzen der Familie der Dalbergia angewandt, welche allerdings botanisch und geografisch nichts mit dem deutschen Begriff Rosenholz zu tun haben.
Verwendung des Holzes
Das Holz der Rosenholz-Bäume ist von ihrer Farbe gelblich mit rot scheinenden Maserungen. Das Holz selbst ist hart und lässt sich daher gut be- und verarbeiten.
Seitdem das Rosenholz Bekanntheit in Europa erlangt hat, gilt es auf Grund seiner Eigenschaften als beliebt. Da Rosenholz jedoch wertvoll, hierdurch natürlich sehr teuer ist, wird es in der Regel nur für Luxusholzartikel verwendet. Eine weitere Eigenschaft des Holzes ist Lichtempfindlichkeit. Die farbigen Prägungen des Holzes reagieren äußerst empfindlich auf Lichteinwirkung. Man findet daher das Holz eher nur als Furnier in Möbelinnenteilen (Intarsien).
Anwendung von Rosenholz
Man verwendet Rosenöl, um hierdurch angeblich Selbstheilungskräfte zu indizieren. Hierbei sei allerdings Vorsicht gegeben, experimentieren Sie nicht mit ihrer Psyche. Rosenholz kann psychedelische Indikation (je nach Dosis) bewirken. Dies sollten Sie nicht von Aromatherapie Laien durchführen lassen, sondern nur unter ärztlicher Aufsicht. (ausschließlich Ärzte dürfen die Aromatherapie durchführen, alle anderen Personengruppen dürfen dies nicht Aromatherapie nennen)
Gefahren der Aromatherapie
Nicht nur Stoffe wie Rosenholz haben Auswirkungen auf die Psyche. Aus diesem Grund werden Aromaträger wie Rosenholz in der Aromatherapie verwendet. Die Aromatherapie ist häufig in esoterischen Kreisen wiederzufinden. Es ist daher äußerst kritisch zu betrachten, welchen Einflüssen sich hierbei der Anwender aussetzt.
Die Esoterik ist gefährlicher als Sie glauben mögen! Daher seien Sie vorsichtig!
Ursprünglich war die Aromatherapie nur unter ärztlicher Aufsicht möglich, heutzutage wird diese selbst von Laien als harmlos vermittelt, ohne deren Wirkungen auf Psyche und Geist gänzlich verstanden zu haben.